28 Okt

SimmerSails 2010 – Fahrbericht

Was gibt’s neues? Erste EindrĂŒcke der brandneuen Simmersegel aus der Praxis.

Beginnen wir mit einem kleinen RĂŒckblick. Das Jahr 2009 war ein absoluter Knaller fĂŒr Simmer. Ganz egal,ob es um den neuen Look oder die Performance ging, rund um den Globus erhielten die 2009er Segel nur Bestnoten von Endverbrauchern und Magazinen. Unter anderem sahnte das 2009er Mission den Designpool der Leser des englischen Boardseeker Magazins ab und das Icon holte sich im gleichem Mag den ersten

Platz bei der Overall Performance und den Zweiten was den Look angeht.

So hat sich Simmer Chef Designer Tomas Persson und sein Team selbst ganz schön unter Druck gesetzt was die 2010er Segellinie

angeht. Neu fĂŒr 2010 Nach all dem Erfolg war klar, Evolution ja, Revolution nur im Detail. So wurde fĂŒr 2010 an folgenden Punkten  gearbeitet:

Die Verfeinerung des Stretch Control Systems. KevlarbÀnder laufen entlang der Zuglinien im Segel und verhindern durch Ableitung der ZugkrÀfte ein Abwandern des Segelprofils. Das Resultat ist ein noch  harmonischerer Twist, der auch ohne die bisher erforderlichen Mini Latten im Achterliek auskommt, und nach oben raus extrem lange zu fahrende Segel. Das Profil steht in allen Situationen optimal. So ist man

auch beim Angleiten immer ganz weit vorne. Das Stretch Control System hat auch Einfluss auf die große Trimmrange des Icon. Egal ob flach oder bauchig, das Design funktioniert in jeder Einstellung. So ist es perfekt auf die jeweiligen Bedingungen oder Vorlieben des Piloten einzustellen. Auch das „Ausleiern“ des Segels nach dem ersten Gebrauch verringert sich deutlich. Nach vergleichen mit Segeln anderer Hersteller konnten wir teilweise 8-10mm verbleibende Dehnung des gesamten Vorlieks feststellen, bei Simmer Segeln  mit Stretch Control nur 2mm. Die neuen symmetrischen Lattentaschen ergeben ein noch harmonisches, symmetrisches Profil im Segel.

Optisch gibt es nun neben dem Blau und Gelb auch Orange als Farbwahl, welches das dunkle GrĂŒn in der  Palette ersetzt. Auf dem klaren 2009er Look aufbauende Grafiken runden, zusammen mit dunklem  Monofilm, die 2010er Palette optisch ab.  Völlig neu im Programm ist das „Blacktip“ ein Freestyle Segel das auch in der Welle ĂŒberzeugt. Bei den  Flachwassersegeln gibt es nun ein neues, sehr leichtes Tuch mit 6 Latten und ein neues Design mit 3  Cambern in der weiten Masttasche.

Geblieben ist der rundum hohe QualitĂ€tsanspruch. So wurde die VerarbeitungsqualitĂ€t noch mal höher  gepushed. Das ist kein Marketingspruch. Wer es nicht glaubt braucht sich nur mal eines der 2010er Segel  live anzusehen. Bis ins Detail nur beste „Zutaten“.

Los gehts:

Neue Segel auszupacken und sie nicht ausprobieren zu können, ist in etwas so schön wie ein FĂŒnf GĂ€nge  MenĂŒ mit Bauchschmerzen erleben zu mĂŒssen. Gott sei dank, kommt Ende August, zusammen mit den  ersten 2010er Testsegeln, auch der erhoffte Wind. Ein fettes Tief zieht ĂŒber die Nordsee und schon sitzen  wir im Auto Richtung KlitmĂžller. Im GepĂ€ck die 2010er Wavesegel und ein 6.6er VMAX fĂŒr Flachwasser

Speedruns falls es doch mal keine Wellen haben sollte. Unser Headquarter, ein Haus direkt an der  SteilkĂŒste von Hanstholm. Beim ersten Aufriggen aller Segel zeigt sich wie gut das neue symmetrische  Lattensystem funktioniert. Kein FĂ€ltchen stört auf beiden Seiten der Segel den harmonischen Profilverlauf.

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PrÀzision am Wellenhang: Mission & Mission-X

GrĂ¶ĂŸen: 3.0/3.3/3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.6/6.1

Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8/ RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten.

TestgrĂ¶ĂŸe: 4.7qm Mission & 4.5 qm Mission X

Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter

Never change a winning team: Wie von Simmer gewohnt ist der Schnitt des Mission und des Mission X  identisch. Die beiden WellenbrĂŒder unterscheiden sich nur durch das verwendete Material: Im Mission sorgt  Monofilm im Segelkörper fĂŒr freie Wellensicht und direktes FahrgefĂŒhl. Steht ein X im Namen ist Monofilm  dagegen Tabu. Xply, extra lange KevlarverstĂ€rkungen am Masttop und ein robustes PVC Fenster stehen fĂŒr

extrem lange Lebensdauer auf der einen Seite und ein weicheres Handling auf der Anderen. Kurze Gabel,  flacheres Profil, weit vorne liegender Druckpunkt und viel Twist bis zur Gabel sind die Gene, die beiden  Mission BrĂŒdern in die Wiege gelegt wurden, um Großes in der Welle zu leisten. Ein Bilderbuchtag in  Middels mit sechs bis sieben, spĂ€ter in Böen sogar 8 WindstĂ€rken aus West und kopfhohen Wellen ist die

Perfekte BĂŒhne fĂŒr den ersten Auftritt des 4.5er Mission X und des 4.7er Mission. Waouw, einfach  unglaublich was die beiden Segel in Punkto obere Windrange leisten. Der weit vorne liegende Druckpunkt  scheint wie einzementiert. Selbst mit vollem Druck beim Bottom Turn kann man heftige Böen problemlos  kontrollieren. Und obwohl das Mission X weicher abgestimmt ist hĂ€lt es hier locker mit. Der Grund liegt

sicher mit darin, dass das weichere Design noch einen zusĂ€tzlichen Kevlar Streifen zur Latte ĂŒber der  Gabel hat. Das so noch umfassender ausgelegte Stretch Controll System gibt dem Segelkörper viel StabilitĂ€t  Charakteristisch beim Profil der Mission Designs ist der weit vorne liegende Druckpunkt der, zusammen mit  dem punktgenau funktionierendem On-Off, die Segel zu scharfen Skalpellen macht. Jede noch so knifflige  Operation am Wellenhang unterstĂŒtzten die Designs absolut neutral. Der einzige Preis der NeutralitĂ€t: im  unteren Windbereich oder in sehr böigen Bedingungen ist viel GefĂŒhl beim Angleiten und RausdĂŒmpeln  gegen die Wellen gefragt. In Manövern rotieren sie beide sehr weich ohne dabei ein schwammiges  FahrgefĂŒhl zu bieten. Von der Optik ist die Mischung der klaren Farben mit dem dunklen Monofilm ein

echtes Highlight das auf dem Wasser so schnell keiner ĂŒbersieht.

Unser Fazit:

Grenzen nach oben, Fehlanzeige! Neben der noch höheren DruckpunktstabilitÀt, sind die Segel im  Vergleich zu den VorgÀngern noch eine Spur handlicher geworden und liegen damit leichter in den HÀnden.  Wer oft und gerne bei viel Wind, Sideshorebedingungen und in Wellen auf dem Wasser ist, der greift zum  Mission. Wer ein etwas gedÀmpfteres Segel bevorzugt, oder ein extrem haltbares Tuch sucht wÀhlt das

Mission X. Direkt, leicht und mit bester Sicht nach Lee geht es mit dem Mission zur Sache. Beim Trimm  benötigen die Segel viel Zug am Unterliek und viel Spannung auf das Vorliek zu bekommen. Es ist wichtig  bei diesem Segeln, dass alle vier Latten ĂŒber der Gabel in Böen twisten damit sie perfekt funktionieren.

Shortcuts:

Mission:

-direkt

-hÀrter Abgestimmt

-extrem druckpunktstabil

-perfekt fĂŒr Sideshore und Welle

-als Allrounder eher fĂŒr leichtere Fahrer zu empfehlen

Mission-X

-flexibler

-weicher abgestimmt als das Mission

-extrem druckpunktstabil

-extrem robust

-perfekt fĂŒr Sideshore und Welle

-als Allrounder eher fĂŒr leichterte Fahrer zu empfehlen

Das Icon, ĂŒberall Zuhause wo Welle sind.

GrĂ¶ĂŸen: 3.4/3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.6/5.9/6.2

Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 & RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten

TestgrĂ¶ĂŸe: 5,0 qm

Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter

Die ĂŒberragenden Allroundeigenschaften des Icon haben sich lĂ€ngst herumgesprochen. Ein etwas tieferes, weiter hinten liegendes Profil und etwas weniger Twist ĂŒber der Gabel bringen im Vergleich mit dem Mission zusĂ€tzliche PS ins Segel. Auf dem Wasser glĂ€nzt auch das 2010er Icon mit noch mehr AgilitĂ€t. Es liegt  leichter in der Hand als der VorgĂ€nger und ist nach oben raus noch lĂ€nger zu fahren. Insgesamt ist es noch

flexibler ohne dabei irgendwie schwammig zu werden. Wer jetzt denkt das es im Angleiten oder Durchgleiten  schlechter geworden ist den können wir beruhigen. Keine Spur. VerblĂŒffend ist immer wieder die riesige  Trimm Range des Icons. Es funktioniert mit vollem eher kraftvollen Trimm(weniger Spannung am Vorliek)  genau so gut wie mit flachem Trimm (viel Vorliekspannung und mehr Zug am Achterliek.) Klar kann man

auch andere TĂŒcher flacher trimmen, doch oft arbeiten sie dann nicht mehr richtig und liegen kraftlos und  schwammig zwischen den HĂ€nden. Das Icon gibt immer Feedback an den Fahrer und bleibt auch flach  getrimmt elastisch und direkt. So lĂ€sst es sich auf alle Wellenbedingungen und auf die Vorlieben des Piloten  perfekt abstimmen. Durch die große Range, erspart es einen oft lĂ€stiges Umriggen. Ein bisschen mehr oder

weniger Zug am Vorliek und schon passt es wieder. Auf der Welle macht sich die Leichtigkeit des neuen  Designs am meisten bemerkbar. Easy Surfing auch wenn es richtig zur Sache geht, wir haben es genossen.  So wundert es uns nicht, das dass Icon weltweit das beliebteste Simmer Wavesegel ist. Das höhere  Achterliek sorgt fĂŒr eine aufrechte Position des Piloten. Zusammen mit der recht kurzen Gabel gibt das viel

Bewegungsfreiheit auf dem Wellenhang. Die robuste Ausstattung bis ins Detail sorgt fĂŒr lange Lebensdauer  und nimmt die Angst vor harten AbgĂ€ngen.

Unser Fazit:

Der robuste Allrounder fĂŒr die Welle schlechthin, jetzt noch mal handlicher und mit noch mehr Range. Wer

das Icon nicht mag hat wahrscheinlich beim Trimm etwas falsch gemacht. Aber selbst da ist das Design sehr

großzĂŒgig. Ein Segel fĂŒr Jeden und fĂŒr jede Welle das einem nie hĂ€ngen lĂ€sst. An das Xply im Segelfenster

gewöhnt man sich schnell.

Shortcuts:

-extrem große Trimmrange

-sehr kompakt und handlich

-gleitet gut an und durch

-Xply sorgt fĂŒr lange Lebensdauer

-der Wave-Allrounder schlechthin

‐ 6 ‐

Das Iron bringt Speed in die Welle.

GrĂ¶ĂŸen: 3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.7/6.2/6.7qm

Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 & RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten

TestgrĂ¶ĂŸe: 5,3 qm

Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter

Schon bei Aufriggen sieht man wo sich das Iron die Power herholt. Ein tieferes Profil das bis ĂŒber die Gabel

reicht und ein hĂ€rteres Achterliek verbunden mit etwas lĂ€ngeren GabellĂ€ngen sorgen fĂŒr Dampf. Gerade an

böigen Tagen mit auflandigerem Wind hat uns das Iron sehr gut gefallen. Egal was kommt, man hat immer

Druck auf der hinteren Hand. Ideal um noch mal Gas zu geben. Der bestÀndige Zug im Segel hilft den noch

nicht so versierten Windsurfer der mehr Halt braucht daneben bringt es schwerere Piloten schnell an das

Ziel ihrer WĂŒnsche: Raus in die Wellen. Verbessert ist das On off auf der Welle so das man selbst das Iron

fast völlig neutral stellen kann wenn man es dank ordentlichem Wellenschub gerade mal nicht braucht. Auch

das Achterliek wurde leicht höher geschnitten und so hat man mit dem 2010 Modell noch mehr

Bewegungsfreiheit auf der Welle als mit dem VorgĂ€nger. Die kraftvolle „Motorisierung“ macht es auch in

Bump und Jump Bedingungen zum perfekten Triebwerk.

Fazit: FĂŒr schwerere Surfer oder Powersurfer die gerne immer etwas Druck auf der Segelhand haben ist das

Iron erste Wahl. Egal ob in der Welle oder im Flachwasser.

Shortcuts:

-kraftvoll und direkt

-immer etwas Druck auf der hinteren Hand

-sehr druckpunktstabil

-gleitet sehr gut an und durch

‐ 7 ‐

-perfekt fĂŒr schwere, kraftvolle Surfer und Einsteiger als Allrounder

-auch fĂŒr Bump und Jump Bedingungen sehr gut geeignet

‐ 8 ‐

Blacktip, Freestyle neu definiert.

GrĂ¶ĂŸen: 4.2/4.5/4.8/5.1/5.4/5.7/6.0/6.4 qm

Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 /RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten

TestgrĂ¶ĂŸe: 5,3 qm

Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4.30 Meter

Mit all dem dunklen Monofilm im Top und im Segelbody sieht das Black Tip auf jeden Fall aufregend aus.

Und nach den ersten Fahrten mit dem 5.7er sind wir uns einig, das schlanke Profil funktioniert auch astrein.

Das hoch geschnittene Achterliek bringt in Verbindung mit den kurzen GabellÀngen schnelle Reaktionen in

Manövern. Ein relativ tiefes Profil und ein weiter hinten liegender Druckpunkt die Low End Power die man im

Freestyle braucht um schnell wieder fĂŒr den nĂ€chsten Move im Gleiten zu sein. Uns gefiel besonders wie

easy das Rigg auch Clew First zu kontrollieren ist und wie schnell es sich ohne Winddruck flach zieht.

Daneben ĂŒberzeugte es an böigen Tagen durch guten Twist im Top der auch heftige Böen locker abfedert.

In der Welle ist es aufgrund der kurzen Gabel und dem hoch geschnittenen Achterliek sehr leicht zu

handeln. Uns gefiel es hier am besten flacher getrimmt mit viel Vorliekspannung und etwas Zug am

Achterliek. Dann liegt es leicht in der Hand und ist sehr exakt zu fĂŒhren. Ähnlich wie das Icon lĂ€sst es sich

aber auch mit weniger Vorliekspannung problemlos riggen und ist dann weicher. GroßflĂ€chiger Einsatz von

Xply an den am meisten belasteten Stellen macht es auch in der Welle nicht zur Eintagsfliege. Leider hatten

wir bisher nur die Chance das 5.7er auszuprobieren. So bald wie möglich wollen wir mit einer kleinen GrĂ¶ĂŸe

im GepÀck wieder in den Wellen von DÀnemark den Hai herauslassen.

Fazit: Ob Freestyle im Flachwasser oder in der Welle, wer ein leichtes Manöversegel sucht das perfekt

ausgestattet ist und einen großen Windbereich abdeckt sollte das Blacktip ausprobieren.

Shortcuts:

-harmonische Kraftentfaltung

-sehr agil in Manövern

-großer Trimmbereich

-sehr leicht

-Manöverallrounder fĂŒr Freestyle in Flachwasser und Welle

‐ 9 ‐

Ohne Speed Limit, das V-Max.

GrĂ¶ĂŸen: 5,4 /6,0/ 6,6/7,2/7,9 qm

Empfohlene Masten: Simmer SC 8/SC 6 & Tekknosport Channel Pro Masten

TestgrĂ¶ĂŸe: 6,6 qm

Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4.60 Meter

Nach drei Tagen Wellen am StĂŒck im hohen Norden hĂ€tten wir uns auch gerne einfach mal entspannt in den

Garten gelegt. Doch mit der Nordsee vor der Nase die langsam aber sicher ein paar Schaumkronen

aufgesetzt bekommt und dem neuen V-Max im GepÀck sind wir schnell wieder auf dem Wasser zu finden.

Apropos schnell, das leichte, camberlose Design ist ein echter Geheimtipp fĂŒr Speedfreaks an Land und auf

dem Wasser. Denn es ist Ruck zuck aufgeriggt und geht auf dem Wasser mit der ersten Böe los wie nix

gutes. Das Profil bleibt auch bei Überpower an Ort und Stelle, dabei twisted das Segel sehr harmonisch und

man kann sich so voll auf seinen Speed konzentrieren. Laut Designer Tomas Persson braucht sich das VMax

beim Speed nicht hinter den Camber Segeln zu verstecken. Wir haben keinen Vergleich aber es fĂŒhlt

sich sehr, sehr schnell an. Umriggen mĂŒssen wir erst als das Board unter den FĂŒĂŸen einfach zu unruhig

wird, das Rigg können wir eigentlich immer noch kontrollieren. So macht Flachwasserheizen richtig Spaß. In

Manövern ist das leichte Segel gut zu handeln. Die Latten schlagen schnell und weich um. Tipp zum Trimm:

Ordentlich Spannung auf dem Vorliek braucht das Segel immer, nur am Achterliek kann man je nach Wind

etwas mehr oder weniger Zug geben. Mit vollem Profil legt es auch von unten heraus sehr gut los.

Fazit: GefĂ€hrlich schnell. FĂŒr alle die mal wieder ganz unkompliziert Speed ohne Stress genießen möchten

ist das camberlose V-Max perfekt. Die sehr gut zu kontrollierende Kraftentfaltung von unten heraus und der

unkomplizierte Trimm, machen das völlig neu konzipierte Segel, extrem anwenderfreundlich. Camber

braucht eigentlich niemand


Shortcuts:

-extrem schnell-

-extrem druckpunktstabil

-leicht

-gutes Handling

-leicht aufzuriggen

-fĂŒr alle die im Flachwasser gerne schnell unterwegs sind

Wie immer ist eine Woche mit Wind viel zu schnell vorbei. Mit ordentlich Hornhaut an den Fingern machen

wir uns auf den RĂŒckweg nach Hamburg. Was die 2010er Simmer Segel angeht sind wir uns einig das

Tomas Persson und sein Team einen sehr guten Job gemacht haben. QualitĂ€t und Fahrspaß beides eine

glatte Eins. Probiert die Segel am beste selber aus. Dann wisst ihr was wir meinen.

Text: Dirk Herpel

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