SimmerSails 2010 – Fahrbericht
Was gibtâs neues? Erste EindrĂŒcke der brandneuen Simmersegel aus der Praxis.
Beginnen wir mit einem kleinen RĂŒckblick. Das Jahr 2009 war ein absoluter Knaller fĂŒr Simmer. Ganz egal,ob es um den neuen Look oder die Performance ging, rund um den Globus erhielten die 2009er Segel nur Bestnoten von Endverbrauchern und Magazinen. Unter anderem sahnte das 2009er Mission den Designpool der Leser des englischen Boardseeker Magazins ab und das Icon holte sich im gleichem Mag den ersten
Platz bei der Overall Performance und den Zweiten was den Look angeht.
So hat sich Simmer Chef Designer Tomas Persson und sein Team selbst ganz schön unter Druck gesetzt was die 2010er Segellinie
angeht. Neu fĂŒr 2010 Nach all dem Erfolg war klar, Evolution ja, Revolution nur im Detail. So wurde fĂŒr 2010 an folgenden Punkten gearbeitet:
Die Verfeinerung des Stretch Control Systems. KevlarbÀnder laufen entlang der Zuglinien im Segel und verhindern durch Ableitung der ZugkrÀfte ein Abwandern des Segelprofils. Das Resultat ist ein noch harmonischerer Twist, der auch ohne die bisher erforderlichen Mini Latten im Achterliek auskommt, und nach oben raus extrem lange zu fahrende Segel. Das Profil steht in allen Situationen optimal. So ist man
auch beim Angleiten immer ganz weit vorne. Das Stretch Control System hat auch Einfluss auf die groĂe Trimmrange des Icon. Egal ob flach oder bauchig, das Design funktioniert in jeder Einstellung. So ist es perfekt auf die jeweiligen Bedingungen oder Vorlieben des Piloten einzustellen. Auch das âAusleiernâ des Segels nach dem ersten Gebrauch verringert sich deutlich. Nach vergleichen mit Segeln anderer Hersteller konnten wir teilweise 8-10mm verbleibende Dehnung des gesamten Vorlieks feststellen, bei Simmer Segeln mit Stretch Control nur 2mm. Die neuen symmetrischen Lattentaschen ergeben ein noch harmonisches, symmetrisches Profil im Segel.
Optisch gibt es nun neben dem Blau und Gelb auch Orange als Farbwahl, welches das dunkle GrĂŒn in der Palette ersetzt. Auf dem klaren 2009er Look aufbauende Grafiken runden, zusammen mit dunklem Monofilm, die 2010er Palette optisch ab. Völlig neu im Programm ist das âBlacktipâ ein Freestyle Segel das auch in der Welle ĂŒberzeugt. Bei den Flachwassersegeln gibt es nun ein neues, sehr leichtes Tuch mit 6 Latten und ein neues Design mit 3 Cambern in der weiten Masttasche.
Geblieben ist der rundum hohe QualitĂ€tsanspruch. So wurde die VerarbeitungsqualitĂ€t noch mal höher gepushed. Das ist kein Marketingspruch. Wer es nicht glaubt braucht sich nur mal eines der 2010er Segel live anzusehen. Bis ins Detail nur beste âZutatenâ.
Los gehts:
Neue Segel auszupacken und sie nicht ausprobieren zu können, ist in etwas so schön wie ein FĂŒnf GĂ€nge MenĂŒ mit Bauchschmerzen erleben zu mĂŒssen. Gott sei dank, kommt Ende August, zusammen mit den ersten 2010er Testsegeln, auch der erhoffte Wind. Ein fettes Tief zieht ĂŒber die Nordsee und schon sitzen wir im Auto Richtung KlitmĂžller. Im GepĂ€ck die 2010er Wavesegel und ein 6.6er VMAX fĂŒr Flachwasser
Speedruns falls es doch mal keine Wellen haben sollte. Unser Headquarter, ein Haus direkt an der SteilkĂŒste von Hanstholm. Beim ersten Aufriggen aller Segel zeigt sich wie gut das neue symmetrische Lattensystem funktioniert. Kein FĂ€ltchen stört auf beiden Seiten der Segel den harmonischen Profilverlauf.
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PrÀzision am Wellenhang: Mission & Mission-X
GröĂen: 3.0/3.3/3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.6/6.1
Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8/ RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten.
TestgröĂe: 4.7qm Mission & 4.5 qm Mission X
Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter
Never change a winning team: Wie von Simmer gewohnt ist der Schnitt des Mission und des Mission X identisch. Die beiden WellenbrĂŒder unterscheiden sich nur durch das verwendete Material: Im Mission sorgt Monofilm im Segelkörper fĂŒr freie Wellensicht und direktes FahrgefĂŒhl. Steht ein X im Namen ist Monofilm dagegen Tabu. Xply, extra lange KevlarverstĂ€rkungen am Masttop und ein robustes PVC Fenster stehen fĂŒr
extrem lange Lebensdauer auf der einen Seite und ein weicheres Handling auf der Anderen. Kurze Gabel, flacheres Profil, weit vorne liegender Druckpunkt und viel Twist bis zur Gabel sind die Gene, die beiden Mission BrĂŒdern in die Wiege gelegt wurden, um GroĂes in der Welle zu leisten. Ein Bilderbuchtag in Middels mit sechs bis sieben, spĂ€ter in Böen sogar 8 WindstĂ€rken aus West und kopfhohen Wellen ist die
Perfekte BĂŒhne fĂŒr den ersten Auftritt des 4.5er Mission X und des 4.7er Mission. Waouw, einfach unglaublich was die beiden Segel in Punkto obere Windrange leisten. Der weit vorne liegende Druckpunkt scheint wie einzementiert. Selbst mit vollem Druck beim Bottom Turn kann man heftige Böen problemlos kontrollieren. Und obwohl das Mission X weicher abgestimmt ist hĂ€lt es hier locker mit. Der Grund liegt
sicher mit darin, dass das weichere Design noch einen zusĂ€tzlichen Kevlar Streifen zur Latte ĂŒber der Gabel hat. Das so noch umfassender ausgelegte Stretch Controll System gibt dem Segelkörper viel StabilitĂ€t Charakteristisch beim Profil der Mission Designs ist der weit vorne liegende Druckpunkt der, zusammen mit dem punktgenau funktionierendem On-Off, die Segel zu scharfen Skalpellen macht. Jede noch so knifflige Operation am Wellenhang unterstĂŒtzten die Designs absolut neutral. Der einzige Preis der NeutralitĂ€t: im unteren Windbereich oder in sehr böigen Bedingungen ist viel GefĂŒhl beim Angleiten und RausdĂŒmpeln gegen die Wellen gefragt. In Manövern rotieren sie beide sehr weich ohne dabei ein schwammiges FahrgefĂŒhl zu bieten. Von der Optik ist die Mischung der klaren Farben mit dem dunklen Monofilm ein
echtes Highlight das auf dem Wasser so schnell keiner ĂŒbersieht.
Unser Fazit:
Grenzen nach oben, Fehlanzeige! Neben der noch höheren DruckpunktstabilitÀt, sind die Segel im Vergleich zu den VorgÀngern noch eine Spur handlicher geworden und liegen damit leichter in den HÀnden. Wer oft und gerne bei viel Wind, Sideshorebedingungen und in Wellen auf dem Wasser ist, der greift zum Mission. Wer ein etwas gedÀmpfteres Segel bevorzugt, oder ein extrem haltbares Tuch sucht wÀhlt das
Mission X. Direkt, leicht und mit bester Sicht nach Lee geht es mit dem Mission zur Sache. Beim Trimm benötigen die Segel viel Zug am Unterliek und viel Spannung auf das Vorliek zu bekommen. Es ist wichtig bei diesem Segeln, dass alle vier Latten ĂŒber der Gabel in Böen twisten damit sie perfekt funktionieren.
Shortcuts:
Mission:
-direkt
-hÀrter Abgestimmt
-extrem druckpunktstabil
-perfekt fĂŒr Sideshore und Welle
-als Allrounder eher fĂŒr leichtere Fahrer zu empfehlen
Mission-X
-flexibler
-weicher abgestimmt als das Mission
-extrem druckpunktstabil
-extrem robust
-perfekt fĂŒr Sideshore und Welle
-als Allrounder eher fĂŒr leichterte Fahrer zu empfehlen
Das Icon, ĂŒberall Zuhause wo Welle sind.
GröĂen: 3.4/3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.6/5.9/6.2
Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 & RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten
TestgröĂe: 5,0 qm
Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter
Die ĂŒberragenden Allroundeigenschaften des Icon haben sich lĂ€ngst herumgesprochen. Ein etwas tieferes, weiter hinten liegendes Profil und etwas weniger Twist ĂŒber der Gabel bringen im Vergleich mit dem Mission zusĂ€tzliche PS ins Segel. Auf dem Wasser glĂ€nzt auch das 2010er Icon mit noch mehr AgilitĂ€t. Es liegt leichter in der Hand als der VorgĂ€nger und ist nach oben raus noch lĂ€nger zu fahren. Insgesamt ist es noch
flexibler ohne dabei irgendwie schwammig zu werden. Wer jetzt denkt das es im Angleiten oder Durchgleiten schlechter geworden ist den können wir beruhigen. Keine Spur. VerblĂŒffend ist immer wieder die riesige Trimm Range des Icons. Es funktioniert mit vollem eher kraftvollen Trimm(weniger Spannung am Vorliek) genau so gut wie mit flachem Trimm (viel Vorliekspannung und mehr Zug am Achterliek.) Klar kann man
auch andere TĂŒcher flacher trimmen, doch oft arbeiten sie dann nicht mehr richtig und liegen kraftlos und schwammig zwischen den HĂ€nden. Das Icon gibt immer Feedback an den Fahrer und bleibt auch flach getrimmt elastisch und direkt. So lĂ€sst es sich auf alle Wellenbedingungen und auf die Vorlieben des Piloten perfekt abstimmen. Durch die groĂe Range, erspart es einen oft lĂ€stiges Umriggen. Ein bisschen mehr oder
weniger Zug am Vorliek und schon passt es wieder. Auf der Welle macht sich die Leichtigkeit des neuen Designs am meisten bemerkbar. Easy Surfing auch wenn es richtig zur Sache geht, wir haben es genossen. So wundert es uns nicht, das dass Icon weltweit das beliebteste Simmer Wavesegel ist. Das höhere Achterliek sorgt fĂŒr eine aufrechte Position des Piloten. Zusammen mit der recht kurzen Gabel gibt das viel
Bewegungsfreiheit auf dem Wellenhang. Die robuste Ausstattung bis ins Detail sorgt fĂŒr lange Lebensdauer und nimmt die Angst vor harten AbgĂ€ngen.
Unser Fazit:
Der robuste Allrounder fĂŒr die Welle schlechthin, jetzt noch mal handlicher und mit noch mehr Range. Wer
das Icon nicht mag hat wahrscheinlich beim Trimm etwas falsch gemacht. Aber selbst da ist das Design sehr
groĂzĂŒgig. Ein Segel fĂŒr Jeden und fĂŒr jede Welle das einem nie hĂ€ngen lĂ€sst. An das Xply im Segelfenster
gewöhnt man sich schnell.
Shortcuts:
-extrem groĂe Trimmrange
-sehr kompakt und handlich
-gleitet gut an und durch
-Xply sorgt fĂŒr lange Lebensdauer
-der Wave-Allrounder schlechthin
â 6 â
Das Iron bringt Speed in die Welle.
GröĂen: 3.7/4.0/4.2/4.5/4.7/5.0/5.3/5.7/6.2/6.7qm
Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 & RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten
TestgröĂe: 5,3 qm
Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4 Meter
Schon bei Aufriggen sieht man wo sich das Iron die Power herholt. Ein tieferes Profil das bis ĂŒber die Gabel
reicht und ein hĂ€rteres Achterliek verbunden mit etwas lĂ€ngeren GabellĂ€ngen sorgen fĂŒr Dampf. Gerade an
böigen Tagen mit auflandigerem Wind hat uns das Iron sehr gut gefallen. Egal was kommt, man hat immer
Druck auf der hinteren Hand. Ideal um noch mal Gas zu geben. Der bestÀndige Zug im Segel hilft den noch
nicht so versierten Windsurfer der mehr Halt braucht daneben bringt es schwerere Piloten schnell an das
Ziel ihrer WĂŒnsche: Raus in die Wellen. Verbessert ist das On off auf der Welle so das man selbst das Iron
fast völlig neutral stellen kann wenn man es dank ordentlichem Wellenschub gerade mal nicht braucht. Auch
das Achterliek wurde leicht höher geschnitten und so hat man mit dem 2010 Modell noch mehr
Bewegungsfreiheit auf der Welle als mit dem VorgĂ€nger. Die kraftvolle âMotorisierungâ macht es auch in
Bump und Jump Bedingungen zum perfekten Triebwerk.
Fazit: FĂŒr schwerere Surfer oder Powersurfer die gerne immer etwas Druck auf der Segelhand haben ist das
Iron erste Wahl. Egal ob in der Welle oder im Flachwasser.
Shortcuts:
-kraftvoll und direkt
-immer etwas Druck auf der hinteren Hand
-sehr druckpunktstabil
-gleitet sehr gut an und durch
â 7 â
-perfekt fĂŒr schwere, kraftvolle Surfer und Einsteiger als Allrounder
-auch fĂŒr Bump und Jump Bedingungen sehr gut geeignet
â 8 â
Blacktip, Freestyle neu definiert.
GröĂen: 4.2/4.5/4.8/5.1/5.4/5.7/6.0/6.4 qm
Empfohlene Masten: Simmer RDM 10/RDM 8 /RDM 6 & Tekknosport Channel Pro RDM Masten
TestgröĂe: 5,3 qm
Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4.30 Meter
Mit all dem dunklen Monofilm im Top und im Segelbody sieht das Black Tip auf jeden Fall aufregend aus.
Und nach den ersten Fahrten mit dem 5.7er sind wir uns einig, das schlanke Profil funktioniert auch astrein.
Das hoch geschnittene Achterliek bringt in Verbindung mit den kurzen GabellÀngen schnelle Reaktionen in
Manövern. Ein relativ tiefes Profil und ein weiter hinten liegender Druckpunkt die Low End Power die man im
Freestyle braucht um schnell wieder fĂŒr den nĂ€chsten Move im Gleiten zu sein. Uns gefiel besonders wie
easy das Rigg auch Clew First zu kontrollieren ist und wie schnell es sich ohne Winddruck flach zieht.
Daneben ĂŒberzeugte es an böigen Tagen durch guten Twist im Top der auch heftige Böen locker abfedert.
In der Welle ist es aufgrund der kurzen Gabel und dem hoch geschnittenen Achterliek sehr leicht zu
handeln. Uns gefiel es hier am besten flacher getrimmt mit viel Vorliekspannung und etwas Zug am
Achterliek. Dann liegt es leicht in der Hand und ist sehr exakt zu fĂŒhren. Ăhnlich wie das Icon lĂ€sst es sich
aber auch mit weniger Vorliekspannung problemlos riggen und ist dann weicher. GroĂflĂ€chiger Einsatz von
Xply an den am meisten belasteten Stellen macht es auch in der Welle nicht zur Eintagsfliege. Leider hatten
wir bisher nur die Chance das 5.7er auszuprobieren. So bald wie möglich wollen wir mit einer kleinen GröĂe
im GepÀck wieder in den Wellen von DÀnemark den Hai herauslassen.
Fazit: Ob Freestyle im Flachwasser oder in der Welle, wer ein leichtes Manöversegel sucht das perfekt
ausgestattet ist und einen groĂen Windbereich abdeckt sollte das Blacktip ausprobieren.
Shortcuts:
-harmonische Kraftentfaltung
-sehr agil in Manövern
-groĂer Trimmbereich
-sehr leicht
-Manöverallrounder fĂŒr Freestyle in Flachwasser und Welle
â 9 â
Ohne Speed Limit, das V-Max.
GröĂen: 5,4 /6,0/ 6,6/7,2/7,9 qm
Empfohlene Masten: Simmer SC 8/SC 6 & Tekknosport Channel Pro Masten
TestgröĂe: 6,6 qm
Testmast: Tekknosport Channel Pro RDM 100/ 4.60 Meter
Nach drei Tagen Wellen am StĂŒck im hohen Norden hĂ€tten wir uns auch gerne einfach mal entspannt in den
Garten gelegt. Doch mit der Nordsee vor der Nase die langsam aber sicher ein paar Schaumkronen
aufgesetzt bekommt und dem neuen V-Max im GepÀck sind wir schnell wieder auf dem Wasser zu finden.
Apropos schnell, das leichte, camberlose Design ist ein echter Geheimtipp fĂŒr Speedfreaks an Land und auf
dem Wasser. Denn es ist Ruck zuck aufgeriggt und geht auf dem Wasser mit der ersten Böe los wie nix
gutes. Das Profil bleibt auch bei Ăberpower an Ort und Stelle, dabei twisted das Segel sehr harmonisch und
man kann sich so voll auf seinen Speed konzentrieren. Laut Designer Tomas Persson braucht sich das VMax
beim Speed nicht hinter den Camber Segeln zu verstecken. Wir haben keinen Vergleich aber es fĂŒhlt
sich sehr, sehr schnell an. Umriggen mĂŒssen wir erst als das Board unter den FĂŒĂen einfach zu unruhig
wird, das Rigg können wir eigentlich immer noch kontrollieren. So macht Flachwasserheizen richtig SpaĂ. In
Manövern ist das leichte Segel gut zu handeln. Die Latten schlagen schnell und weich um. Tipp zum Trimm:
Ordentlich Spannung auf dem Vorliek braucht das Segel immer, nur am Achterliek kann man je nach Wind
etwas mehr oder weniger Zug geben. Mit vollem Profil legt es auch von unten heraus sehr gut los.
Fazit: GefĂ€hrlich schnell. FĂŒr alle die mal wieder ganz unkompliziert Speed ohne Stress genieĂen möchten
ist das camberlose V-Max perfekt. Die sehr gut zu kontrollierende Kraftentfaltung von unten heraus und der
unkomplizierte Trimm, machen das völlig neu konzipierte Segel, extrem anwenderfreundlich. Camber
braucht eigentlich niemandâŠ
Shortcuts:
-extrem schnell-
-extrem druckpunktstabil
-leicht
-gutes Handling
-leicht aufzuriggen
-fĂŒr alle die im Flachwasser gerne schnell unterwegs sind
Wie immer ist eine Woche mit Wind viel zu schnell vorbei. Mit ordentlich Hornhaut an den Fingern machen
wir uns auf den RĂŒckweg nach Hamburg. Was die 2010er Simmer Segel angeht sind wir uns einig das
Tomas Persson und sein Team einen sehr guten Job gemacht haben. QualitÀt und Fahrspaà beides eine
glatte Eins. Probiert die Segel am beste selber aus. Dann wisst ihr was wir meinen.
Text: Dirk Herpel


















